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Vorstand (von links nach rechts): Pfarrer Gerhard Ehrl, Kassier Gudrun Kremser, Schriftführerin Barbara Federl 1. Vorsitzender Richard Helfert, 2.Vorsitzender Günther Trollius, Haider Josef Nicht im Bild: Rechnungsprüfer Hans Nibler (Ziegelhütte) und Klaus Simon LAUTERHOFEN. Er bezeichnete sich „alten Ackergaul“:
Richard Helfert aus Wilfertshofen, der bei der Jahresversammlung des Fördervereins
„Erzengel Michael“ den Vorsitz übernahm.
Der 78 Jahre alte, ehemalige Geschäftsführer der „Schöller Eiscreme“ in Nürnberg ist damit Nachfolger von Altbürgermeister Helmut Neumann, der vor fünf Jahren den Förderverein als Vorsitzender mitbegründet hatte. Neumann stellte sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl. Richard Helfert war bereit dieses Amt zu übernehmen: „Um die Pfarrangehörigen anzuschieben und zu animieren für ihre Kirche mitzumachen“. Wie der neue Vorsitzende Richard Helfert sagte, sei er mit seinem Vorgänger Helmut Neumann eine lange Wegstrecke zusammen gewesen und will nun, auf Anfrage von Pfarrer Gerhard Ehrl, dieses „Erbe“ fortführen. Zu seiner Person sagte der einstige „Stoderer“, Richard Helfert, wie er sich nannte, dass er 53 Jahre in Pettenhofen Jagdpächter war und seit 25 Jahren Bürger der Marktgemeinde Lauterhofen ist. Enttäuscht stellte Helfert fest, dass sich aus der Pfarrei Lauterhofen nur 137 Mitglieder dem Förderverein angeschlossen haben. Was jedoch die Pfarrangehörigen in den vergangenen Jahren mit der Sanierung der Kirche und der Maria-Hilf-Kapelle auf die „Beine“ gestellt haben, davor kann Helfert nur den „Hut“ ziehen, wie er sagte. Für den verhinderten Vorsitzenden Helmut Neumann unterrichtete der stellvertretende Vorsitzende Günther Trollius dass der Förderverein in der Amtszeit von Helmut Neumann insgesamt 110000 Euro an Spenden für die Sanierung der Kirche und des Kirchturms (90000 Euro) sowie der Maria-Hilf-Kapelle (20000 Euro) bereitgestellt hatte. Zudem übernahm der Verein noch die Abschlussrechnung von 6642 Euro, für die Renovierung der Heiligen Figuren in der Kirche. Zur anstehenden Innenrenovierung der St. Michael Kirche sagte Trollius „Das werden wir auch schultern, den gemeinsam sind wir stark“. Der neue Vereinschef lobte seinen Vorgänger Helmut Neumann: “Es hätte mit den Erfahrungen und Verbindungen als ehemaliger Bürgermeister keiner besser für dieses Amt gepasst, wie der Helmut, der für die Kirche viele Gelder mobil gemacht hat“. Der neue Vereinschef will eine stärkere Mobilmachung für neue Mitglieder betreiben. „Dafür werde ich als ‚neuer Besen‘ kratzig sein und meine Borsten ausfahren um mich so außerordentlich zu engagieren“, versicherte Helfert. Wie der neue Chef sagte, will er „Gas geben“ und für den Verein sein ganzes Engagement einbringen. So will Richard Helfert Rundfahrten durch Lauterhofen unternehmen und dabei die Pfarrangehörigen auch persönlich ansprechen und wachrütteln, Mitglied im Förderverein zu werden. Zudem setzt Helfert auf die Jugend: „Wir brauchen für unsere Arbeit die jüngere Generation, und deren Verpflichtung“, appellierte Helfert. Wie Helfert wissen ließ, steht er nur die nächsten zwei Jahre als Vorsitzender zur Verfügung. Dann hofft er auf eine ‚Junge‘ Ablösung. Die anstehende Innenrenovierung der Kirche wird nach einer Kostenschätzung rund 450000 Euro kosten, berichtete Architekt Werner Weigl aus Amberg. Doch Weigl sprach sich dafür aus, dass die Renovierungsarbeiten Schritt für Schritt erfolgen sollen. Erster Schritt sei die Erneuerung der Kirchenheizung. „Höchste Zeit“, nannte es Josef Eckert, die Kirchenheizung neu zu konzipieren. Derzeit liegt der durchschnittliche Jahresölverbrauch bei 6500 Liter, informierte Eckert. Wie Eckert sagte, sei die Isolierung der jetzigen Heizungsrohre, die außerhalb verlegt sind, teilweise bereits schadhaft. Da für die neue Kirchenheizung ein neuer Energieträger gesucht wird, schlug Johann Niebler vor, dass sich die Kirchenverwaltung mit der Marktgemeinde in Verbindung setzt, die beabsichtigt, den Bahnhofplatz mit dem ehemaligen Bahnhofgebäude, ebenfalls neu zu gestalten und dafür eventuell eine neue Energieform einplant. Dann könnte, nach Meinung von Niebler, vielleicht eine gemeinsame Energieleitung verlegt werden. Auf jeden Fall sollte sich die Kirchenverwaltung, so der Architekt, von der bisherigen Ölfeuerung für die Kirchenheizung verabschieden. Bis Ende des Jahres, will der Architekt für diese Heizung eine Lösung finden. Zu diesen Planungen sagte der neue Vorsitzende des Fördervereins: „Das ist eine Entscheidung der Kirchenverwaltung, der Förderverein kann nur mithelfen“. Die weiteren Ergebnisse der Wahlen: Stellvertretender Vorsitzender: Günther Trollius, Schatzmeisterin: Gudrun Kremser, Schriftführer Barbara Federl und Kassenprüfer sind: Hans Niebler und Klaus Simon. (nbs) Historie Am 31.03.2007 wurde unser Förderverein gegründet. Der gemeinnützige Verein stellt sich der Aufgabe unsere Pfarrkirche Erzengel Michael, die Maria-Hilf-Kapelle und das Pfarrheim St. Raphael finanziell zu unterstützen.
Vorstand (von links nach rechts): Pfarrer Gerhard Ehrl, Kassier Gudrun Kremser, 1. Vorsitzender Helmut Neumann, Schriftführerin Barbara Federl, 2. Vorsitzender Günter Trollius Nicht im Bild: Rechnungsprüfer Hans Nibler (Ziegelhütte) und Klaus Simon
20. März 2008: Der Förderverein übergibt eine Spende in Höhe von € 50.000,-- an die Kirchenstiftung für die Sanierung des Kirchturms. Lauterhofen, 19.03.2008
Liebe Pfarrangehörige,
Der 1. Bauabschnitt, welcher Kosten in Höhe von 520.000,-- € verursachte, ist mittlerweile abgeschlossen und auch mit viel Anerkennung bedacht worden. An dieser Stelle möchten wir allen fleißigen Helfern ein herzliches "Vergelt's Gott" aussprechen. Jedoch wird der 2. und 3. Bauabschnitt nicht leichter zu finanzieren sein. Der 2. Bauabschnitt, der demnächst beginnen wird und die Instandsetzung unseres Kirchturms beinhaltet, ist mit Kosten von ca. 390.000,-- € veranschlagt. Der Turm bedarf aufgrund des Bausubstanzerzaltung dringend der Renovierung. Einige Kurzinformationen möchten wir Ihnen über den Ablauf dieses Bauabschnittes geben:
Unser Kirchturm ist ja das Wahrzeichen unseres Marktes und besteht übrigens seit dem Jahr 1100, zwar nicht mehr in seiner ursprünglichen Form, ist aber dennoch in seinen Grundmauern voll erhalten. Wir bitten Sie daher, uns nach Ihren Möglichkeiten finanziell zu unterstützen. Selbstverständlich werden Spendenquittungen ausgestellt. Schon jetzt möchten wir Ihnen ein herzliches "Vergelt's Gott" sagen.
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