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Ökumenischer Gottesdienst Im Rahmen
der Feiern zum Jubiläumsjahr wurde bewusst darauf geachtet, auch die
Ökumene zu pflegen. Traunfeld im nordöstlichen Teil des Bistums
Eichstätt gelegen, grenzt direkt an die evangelischen Gemeinden Eismannsberg,
Offenhausen und Alfeld an. Mit der evangelischen Gemeinde Eismannsberg feierte
man am Fest des Hl.Sebastian und im Rahmen der Gebetswoche um die Einheit
der Christen im Glauben einen ökumenischen Gottesdienst. Pfarrerin Heidi
Wolfsgruber (Eismannsberg) und Dekan Gerhard Ehrl (Lauterhofen) gestalteten
zusammen mit Kaplan Peter Gräff, dem Posaunenchor Eismannsberg und dem
örtlichen Organisten Fritz Schinhammer einen ansprechenden Gottesdienst.
In ihrer Ansprache forderte Pfarrerin Wolfsgruber die Gläubigen auf, als Christen Zeugnis für ihren Glauben zu geben. „Auch wenn unterschiedliche Glaubenszeugnisse vorkommen, der eine hat ein Kreuz über der Tür aufgehängt, der andere eine Andachtsecke gestaltet, der eine feiert Gottesdienst, der andere betet bei einer Andacht, der eine hat einen Fisch an seinem Auto angebracht, der andere trägt ein Kreuz um den Hals, der eine betet im Stehen, der andere im Knien. Das Ziel soll jedoch sein, den Glauben lebendig zu halten. Jeder kann überzeugen, jeder kann Zeugnis geben für Christus. Das wollen wir gemeinsam tun auf vielfältige Weise in Jesus Christus geschwisterlich verbunden.“ Dekan Ehrl erinnerte an den Hl.Sebastian sowie an Dietrich Bonhoeffer, die ihr Glaubenszeugnis mit dem Leben bezahlen mussten. Es ist der Glaube, der uns miteinander vereint. Mit einem modern gestalteten Kreuz aus Glas, für das neue Pfarrheim gedacht, bedankte sich die Pfarrgemeinde Eismannsberg für die Einladung und gratulierte zum Jubiläum.
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