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Deinschwang, Filialkirche St.Martin Pfarrverband
Lauterhofen

                      
Außenansicht


Innenansicht
Dem Patrozinium nach gehört die Deinschwanger Kirche zu den sehr alten Kirchen, denn der hl. Martin war Frankens Schutzheiliger. Ein erstes Gotteshaus könnte bereits im 8. Jahrhundert bestanden haben. Die heutige Kirche dürfte aus der Zeit um 1400 stammen. Um 1708 fanden entweder größere Umgestaltungen oder ein Neubau statt, denn am 8. Oktober 1717 wird die Kirche konsekriert.
    Zwischen der Filiale Deinschwang und dem Pfarrort Traunfeld gab es immer wieder Spannungen wegen Gottesdienstordnungen, Prozessionen und Liturgiefeiern. Unbequem waren sie, die Deinschwanger - hartnäckig und selbständig als Filialgemeinde. Am Ostermontag 1842 kam es gar zu einer Rauferei in ihrer Kirche. Die mit Rutenstreichen und Arrest Verurteilten waren aber bis auf einen Ballertshofener und einen Dippersrichter alles Traunfelder.
    Für eine Dorfkirche besitzt Deinschwang eine hochwertige Kunstausstattung. Der Hochaltar dürfte aus der Zeit um 1750, die beiden Seitenaltäre aus der Zeit um 1600 stammen, und einige Statuen könnten noch früher entstanden sein.
Freibergkapelle

Außenansicht

 



Am Beginn der Geschichte der Freibergkapelle steht das Gelübde zu einer Wallfahrt nach Altötting, das ein Ballertshofener Metzger in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ablegte. Von dort brachte er eine Marienstatue mit, die er in einer kleinen Feldkapelle aufstellte. Diese Kapelle wurde Opfer eines Blitzschlages, den die Marienstatue überstand.
    Im Jahre 1712 entstand durch den Forstmeister Adam Kandier, der im Deinschwanger Schloss wohnte, eine neue und größere Kapelle. Hierin wurde die Marienstatue wieder aufgestellt. Im Jahre 1818 erhielt das Kirchlein die Zelebrationserlaubnis. Im Jahre 1920 wurde das Kirchlein bei einem Einbruch schwer verwüstet. Ein weiterer Einbruch war im Jahre 1981. In beiden Fällen war auch die "Madonna" geraubt worden und beide Male kam sie zurück.
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